TIBUS-Bolt-on-Portale

Mehr Freiheit für außergewöhnliche Abenteuer

Portalachsen schaffen eine einzigartige Bodenfreiheit: Achsrohr und Differenzialgehäuse liegen oberhalb der Radmitte. Portale sind deshalb die einzige Methode zur Höherlegung von Fahrzeugen mit Starrachsen, die auch tatsächlich mehr Bodenfreiheit bringt.

TIBUS-Bolt-on-Portale geben Ihrem Fahrzeug einen „Lift“ von rund vier bis fünf Zoll, entsprechend etwa 100 bis 125 Millimeter. Hinzu kommt noch zusätzliche Bodenfreiheit durch die Möglichkeit, größere Räder zu verwenden. Unsere Bolt-on-Portale sind die preisgünstige und sinnvolle Alternative zu einer nachträglichen Umrüstung Ihres Offroaders auf schwere Portalachsen aus Nutzfahrzeugen.


Höherlegung am Beispiel eines Suzuki Jimny

Höherlegung mit TIBUS Bolt-on-Portalen

Die TIBUS Bolt-on-Portale werden an den vorhandenen Achsen installiert und bringen einen "Lift" von 115 mm. Die dann möglichen Reifen der Dimension 225/75R16 - statt der Suzuki-Seriengröße 195/80R15 -  noch einmal 25 mm.

Dadurch ergibt sich eine Bodenfreiheit von 350 mm unter dem Differential.

Das entspricht einer Verbesserung um 70 Prozent.

Um die gleiche Bodenfreiheit ohne Portale zu erreichen, müssten Räder mit 40“-Reifen oder mit einem Meter Durchmesser gefahren werden. Das ist nicht machbar.

Die Reduktion im TIBUS Bolt-on-Portal gleicht den größeren Reifen aus, so dass keine zusätzlich Belastung auf den Antriebsstrang generiert wird. Die für den Suzuki Jimny mitgelieferten Antriebswellen aus dem Material "300m" machen die Achsen noch stabiler.

Die Achsgeometrie bleibt voll erhalten, so dass keine Nachteile beim Fahrbetrieb auftreten. Der Wendekreis wird kleiner, was ein weiterer Vorteil ist.

Ein Fahrzeug mit TIBUS Bolt-on-Portalen ist absolut alltagstauglich. Alle elektronischen Systeme arbeiten wie gewohnt.

Höherlegung durch geänderte Fahrwerksfedern

Die Höherlegung mit Federn und/oder einem Bodylift bringt optische Vorteile gegenüber dem Serienzustand, jedoch auch Nachteile auf der Straße und keine bedeutenden Vorteile im Gelände.

Die Vorderachse des Suzuki Jimny ist an Radiusarmen geführt. Bei Verwendung von längeren Federn ändert sich somit auch die Achsgeometrie, der sogenannte Nachlauf, so dass der Geradeauslauf des Fahrzeugs sich verschlechtert, was bei einem Fahrzeug mit kurzem Radstand zu extrem unruhigem Fahrverhalten führt.

Der Suzuki Jimny ist serienmäßig mit 195/80R15 Reifen ausgestattet. Der Durchmesser der Reifen beträgt 69,3cm oder 27,5“. Damit hat der Suzuki eine Bodenfreiheit unter dem Differential von 21 cm.

Bei Verwendung einer Reifengröße von 225/75R16 mit einem Durchmesser von 74,4 cm  oder 29,5“ erhöht sich diese Bodenfreiheit und 2,5 cm. Die Gesamtbodenfreiheit beträgt jetzt 23,5 cm.

Durch die größeren Räder wird gleichzeitig die Belastung auf den gesamten Antriebsstrang erhöht, so dass eher mit Defekten an den Komponenten zu rechnen ist. Die größeren Räder vergrößern auch den Wendekreis des Fahrzeugs. Durch den Kraftverlust verringert sich außerdem die Höchstgeschwindigkeit, wenn nicht gleichzeitig die Übersetzung im Differential geändert wird.

Portalachsen sind zwar teurer, bringen aber auf der Straße und im Gelände erhebliche Vorteile. Es gibt dazu keine Alternative.

 

TIBUS-Bolt-on-Portale sind lieferbar für Land Rover, Mercedes Benz G-Modelle, UAZ, Nissan Patrol sowie verschiedene Jeep- und  Toyota-Modelle und für Suzuki Jimny. Portale für andere Fahrzeuge werden folgen. Zur Zeit arbeiten wir daran, TIBUS-Bolt-On-Portale an verschiedene Einzelradaufhängungen an der Vorderachse zu adaptieren.

Informieren Sie sich bitte aktuell über den Stand der Entwicklung auf unserer News-Seite und bei Facebook oder Sie melden sich für unseren Newsletter an.

 

Bei der von uns entwickelten Bolt-on-Lösung bleiben Alltagstauglichkeit und Höchstgeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs uneingeschränkt erhalten. Auch Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme, wie etwa das ABS, arbeiten mit TIBUS-Bolt-on-Portalen wie gewohnt. Um größere Räder zu fahren, müssen keine weiteren Änderungen am Fahrwerk vorgenommen  werden. Ebenso bleibt die gesamte Achs- und Lenkgeometrie erhalten.

TIBUS-Bolt-on-Portale werden an den vorhandenen Achsen installiert. Durch ihre spezielle Konstruktion wird die Drehrichtung der Achsen beibehalten. Die Portalreduktion leitet die Kraft an die Räder. Die Portalübersetzung reduziert die Belastung für den kompletten Antriebsstrang, da das Drehmoment nur auf das Rad wirkt.

Das Übersetzungsverhältnis unserer TIBUS-Bolt-on-Portale beträgt je nach Fahrzeugtyp und vorgesehenem Verwendungszweck zwischen 1,16 zu 1 bis 1,6 zu 1. Die Achsgesamtübersetzung ändert sich dadurch ebenfalls um den jeweiligen Faktor. Das macht es möglich, große Räder zu fahren, ohne zusätzlich die Übersetzung der Differenziale angleichen zu müssen.

Zur optimalen Ausstattung Ihres Offroaders empfehlen wir TIBUS-Beadlock-Felgen, die speziell für die Verwendung an TIBUS-Bolt-on-Portalen entwickelt worden sind, aber auch auf Mercedes-Fahrzeugen ohne Portalachsen gefahren werden können. Zur Überwachung der Öl-Temperatur in den unseren Bolt-on-Portalen empfehlen wir den TIBUS-Temperatur-Monitor "TMS18".

TIBUS-Bolt-on-Portale werden jeweils passsend zum zulässigen Gesamtgewicht des auszurüstenden Fahrzeugs konzipiert. Das zulässige Gesamtgewicht sollte dann im Einsatz nicht überschritten werden. Wird eine höhere Nutzlast angestrebt, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, damit wir eine optimale Lösung finden.


Damit Sie Ihr Ziel erreichen, wo immer es auch ist.