TIBUS Portale für den Suzuki Jimny GJ

Das Offroad-Webportal "Matsch und Piste" berichtet am 29. 4. 2019 ausführlich über die TIBUS Bolt-on-Portale für den neuen Suzuki Jimny.

Der neue Suzuki Jimny hat binnen kürzester Zeit viele Freunde gefunden und ist sehr erfolgreich. Aber er hat im Gelände ein Manko: seine geringe Bodenfreiheit. Das nahm sich der Spezialist für Achsportale TIBUS zum Anlass, Portale für den Suzuki Jimny GJ zu entwickeln.

Bei einem Geländewagen mit Starrachsen gibt es nur zwei Möglichkeiten die Bodenfreiheit unter den tiefsten Punkten des Fahrzeugs zu erhöhen. Die erste ist, durch größere Reifen, die zweite durch Portale.

Höherlegung durch größere Reifen

Der Suzuki Jimny GJ ist serienmäßig mit 195/80R15 Reifen ausgestattet. Das ist derzeit auch die einzige vom Werk freigegebene Größe. Der Durchmesser der Reifen beträgt 69,3 Zentimeter (27,5 Zoll). Damit hat der Suzuki Jimny GJ eine Bodenfreiheit unter dem Differential von 21 Zentimetern.

Verwendest du eine Reifengröße von 225/75R16, mit einem Durchmesser von 74,4 Zentimetern (29,5 Zoll) erhöht sich diese Bodenfreiheit um 2,5 Zentimeter auf 23,5 Zentimeter. Wolfgang Tibus verweist aber auf den grundsätzliche Nachteil bei Rädern mit größerem Durchmesser, die erhöhte Belastung im gesamten Antriebsstrang, durch den größeren Hebel. Er sieht dort die Gefahr eines früheren Defekst bei diesen Komponenten. Zwei weitere Nachteile: größere Räder vergrößern auch den Wendekreis des Fahrzeugs und durch Kraftverlust, ebenfalls durch den längeren Hebel verursacht, verringert sich auch die Höchstgeschwindigkeit wenn nicht gleichzeitig die Übersetzung im Differential geändert wird.

Größere Reifen verlangen auch oft längere Federn

Kommen größere Räder zum Einsatz, ist es oft auch nötig die Federn zu verlängern, um den Rädern Platz zu geben. Die Vorderachse des Suzuki ist an Radiusarmen (Längslenker) geführt. Bei Verwendung von längeren Federn ändert sich somit auch die Achsgeometrie. Betroffen ist der Nachlauf, so dass der Geradeauslauf und die Rückstellkräfte beim Lenken des Fahrzeugs sich verschlechtern, was bei einem Fahrzeug mit so kurzem Radstand zu unruhigem Fahrverhalten führt.

Tibus fasst zusammen: Die Höherlegung mit Federn und/oder Bodylift bringt optische Vorteile gegenüber dem Serienzustand jedoch Nachteile auf der Straße und keine bedeutenden Vorteile im Gelände.

Die TIBUS-Lösung: Höherlegung mit Portalen

Die TIBUS Portale, die an die vorhandenen Achsen angebaut werden, bringen einen Lift von 11,5 Zentimetern. Die Reifen der Größe 225/75R16 noch einmal 2,5 Zemimeter. Dadurch ergibt sich eine Bodenfreiheit von 35 Zentietern unter dem Differential. Das entspricht einer Verbesserung um 70 Prozent. Um diese Bodenfreiheit ohne Portale zu erreichen, müssten Räder mit 100 Zentimeter (40 Zoll) Durchmesser gefahren werden.

Ein Portal ist auch ein Reduktionsgetriebe

Durch die Reduktion in den Portalen wird die Reifengröße des größeren Reifens ausgeglichen so dass keine zusätzlich Belastung auf den Antriebsstrang generiert wird. Die mitgelieferten Antriebswellen aus dem Hochleistungsstahl 300M machen die Achsen noch stabiler.

Die Achsgeometrie bleibt voll erhalten so dass keine Nachteile beim Fahrbetrieb entstehen. Der Wendekreis wird kleiner was ein weiterer Vorteil ist. Das Auto kann ohne Einschränkungen im Alltagsbetrieb genutzt werden. Die Portale verhalten sich gegenüber den elektronischen Systemen des Suzuki Jimny neutral. Die per Unterdruck gesteuerten Freilaufnaben entfallen bei den TIBUS Portalen.

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